Last Christmas …

„Wie sag‘ ich’s meinem Kinde“ … ein geflügeltes Wort, daß sich wohl jeder schon einmal durch den Kopf gehen ließ, wenn es darum ging, einen komplexen oder abstrakten Gedanken in einfache Worte zu verpacken. Ein paar Tage vor dem letzten Weihnachtsfest stellte auch ich mir wieder einmal diese – wenn auch in Ermangelung von eigenen Kindern rein rhetorische – Frage. Wie, ja wie fasst man etwas so abstraktes wie den Verlust von Empfindsamkeit in Worte ? Wie kann man eine so ungreifbare Größe in etwas Anschauliches verwandeln ?

Ich habe im Laufe meines Lebens oft vor dieser Frage gestanden. Und fast genauso oft bin ich mit der einfachsten Variante am besten gefahren. Nicht erklären, vergleichen. Ein Beispiel finden, das greifbar ist, eine Analogie zum täglichen Leben.

Sexuelle Lust, das Empfinden von Erregung, jeder kennt es. Und doch ist es nicht quantifizierbar. Ich vergleiche es mit einem Festakt, das Gefühl ist das Maß an Festlichkeit. Und Festlichkeit, so abstrakt auch dieser Begriff sein mag, lässt sich in ein Bild fassen. An Weihnachten 2012 habe ich dieses Bild in ein Video gefasst.

Ein Foto aus diesem Video wurde zu einem Kampagnenbild, das noch rechtzeitig zum Fest seinen Weg in alle Winkel der Welt fand – dem Internet sei es gedankt.

 

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Manchmal sagt ein Bild eben doch mehr als tausend Worte.

 

 

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